Klingeln

Klingeln mit dem Firmenlogo wurden wahrscheinlich parallel mit den Schutzblechfiguren modern. So auch bei Panther.

Die ersten Klingeln hatten aufgeschraubte Glocken, die aus Messing gegossen waren und im aufgeprägten Wappen neben dem Schriftzug Panther auch den Hinweis Braunschweig hatten. Sie wurden etwa von 1932 bis in die Mitte der 30er Jahre verbaut.
Die nächste Generation, von ca. 1935 bis ca. 1949 verbaut, verzichtete auf den Hinweis Braunschweig. Alle Teile waren  jetzt geprägt bzw. tiefgezogen.
Ab 1949 wurde, der Mode folgend, eine Glocke mit geradem Deckel und aufgeprägtem Logo verwendet. Der untere Rand der Glocke war ausgestellt und angebördelt.

Mitte der 50er Jahre  wurde, wahrscheinlich aus Kostengründen, eine Glocke mit geradem Deckel und aufgeklebtem Logo verwendet. Es wurden Glocken mit grünem, weißem und schwarzen Aufdruck verbaut, je nach Farbe des Rades. Ob es weitere Farben gab, ist bisher nicht bekannt. Der untere Rand der Glocke war ausgestellt und angebördelt.
Ab 1963 wurde dann eine ganz neue Form für die Glocken verwendet. Wahrscheinlich der Mode folgend bekam die Glocke jetzt eine achteckige Form. Das aufgeprägte Logo war nur noch stilisiert und bestand aus dem Pantherkopf und dem Pantherschriftzug. Der untere Rand der Glocke war wieder kreisrund ausgestellt und angebördelt.
   
   

Einige Klingelhersteller haben das Herstelljahr von außen auf das Unterteil eingeprägt. Das erleichtert natürlich bei originalem Erhaltungszustand die Datierung